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Glaubenssätze, Teil 1: Denke und handle wie ein Unternehmer!

Glaubenssätze

In dieser Blogreihe zeige ich dir neun verschiedene Glaubenssätze auf, welche einen Selbstständigen von einem Unternehmer unterscheiden.

Zur Vereinfachung beim Schreiben und Lesen wird immer die männliche Form verwendet: der Leser, der Gründer usw. Dieser Artikel dient als allgemeiner Gattungsbegriff und schliesst weibliche Personen automatisch mit ein.

Was ist der Unterschied zwischen einem Selbstständigen und einem Unternehmer?

Den wichtigsten Aspekt „Zeit“ habe ich schon im Blog Diese Einkommensart ermöglicht dir Freiheit! beschrieben. Es geht darum, dass ein Selbstständiger immer Zeit gegen Geld tauscht und „selbst und ständig“ arbeitet. Ein Unternehmer lässt im Gegenteil dazu „für sich arbeiten“. Das Einkommen ist losgelöst von seiner Zeit. Um ein Unternehmen so aufzubauen, braucht es eine andere Denkweise und andere Glaubenssätze vom Gründer selbst.

Was sind Glaubenssätze?

Ein Glaubenssatz existiert nicht in unserem Bewusstsein. Glaubenssätze entstehen durch Erfahrungen und Referenzerfahrungen, die uns erzählt wurden. Sie sind tief in unserem Unterbewusstsein verankert und können uns insofern limitieren, als dass man als Reaktion auf eine Situation im Auto-Pilot reagiert.

Nehmen wir als Beispiel den ersten Glaubenssatz: „Ich kann alles selbst am besten“. Es mag sein, dass die Führungsperson früher Arbeiten an Mitarbeiter delegiert hatte und mit dem Endergebnis nicht zufrieden war. Er hat es sich dann zur Gewohnheit gemacht, diese jeweils selbst zu erledigen, weil „man es ja besser kann“. Oder es mag sein, dass die Führungsperson in der Schule, in bestimmten Bereichen, immer der Beste war. Wie ein Glaubenssatz entsteht ist oftmals vielschichtig.

Wie kannst du diese Blogreihe für dich nutzen?

Die Liste, die ich dir aufzähle ist nicht komplett, es werden nicht alle auf dich zutreffen und du musst nicht alles ändern. Wenn du aber merkst, dass ein Glaubenssatz davon auf dich zutrifft und dich limitiert, dann ist es wichtig, dass du ihn identifizierst. Mache ihn dir bewusst und arbeite gezielt daran um diesen zu ändern. Wie du das hinbekommst  werde ich im dritten Blog dieser Reihe aufzeigen.

Beginnen wir nun mit den ersten zwei Glaubenssätzen:

  • Glaubenssatz #1: Fachkraft

Ein Selbstständiger denkt „Ich kann alles selbst am besten“. Es braucht ihn immer direkt vor Ort, ansonsten läuft das Geschäft nicht. Aufgaben müssen von ihm erledigt werden, weil nur er es ist, der die Aufgabe zufriedenstellend ausführt. Ein Unternehmer dagegen denkt: „Meine Mitarbeiter sind bessere Fachkräfte als ich!“. Ein Unternehmer stellt Experten ein, die besser sind als er, damit er sich um andere Aufgaben kümmern kann. Er gibt ab und vertraut, dass der Experte es gut machen wird.

  • Glaubenssatz #2: Komplexität

Ein Selbstständiger trägt den Glaubenssatz in sich „Je komplexer Dinge sind, desto spannender sind sie.“ Er versucht Aufgaben so komplex wie möglich zu halten, damit er der Spezialist bleibt. Ein Unternehmer hat dagegen ein anderes Ziel: Er will Aufgaben so einfach wie möglich halten, damit diese delegiert oder automatisiert werden können. Er denkt: „Je einfacher Dinge sind, desto erfolgreicher mein Geschäft.“ So braucht er für standardisierte Abläufe keine Experten, sondern kann diese automatisieren.

In den nächsten zwei Blogs zeige ich dir noch sieben weitere Glaubenssätze, und wie du diese ändern kannst, damit sie dich nicht blockieren!

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