Glaubenssätze, Teil 3: Denke und handle wie ein Unternehmer!

Glaubenssätze, Teil 3

In dieser Blogreihe zeige ich dir neun verschiedene Glaubenssätze, welche einen Selbstständigen von einem Unternehmer unterscheiden.

Zur Vereinfachung beim Schreiben und Lesen wird immer die männliche Form verwendet: der Leser, der Gründer usw. Dieser Artikel dient als allgemeiner Gattungsbegriff und schliesst weibliche Personen automatisch mit ein.

Hast du die ersten zwei Teile dieser Reihe schon gelesen?

Falls nicht: Im ersten Teil habe ich erklärt, was Glaubenssätze sind, wofür du sie kennen solltest und wie du dieses Wissen für dich nutzen kannst. Zudem habe ich die ersten zwei Glaubenssätze vorgestellt, die dich als Unternehmer ausbremsen können. Im zweiten Teil habe ich fünf weitere Glaubenssätze aufgezeigt. In diesem letzten Teil dieser Reihe möchte ich dir die letzten 2 Glaubenssätze aufzeigen und darauf eingehen, wie du Glaubenssätze drehen und positiv nutzen kannst. Dadurch kannst du Blockaden lösen und unabhängiger werden.

Anmerkung: Lese also alle Glaubenssätze aufmerksam durch und Frage dich bei jedem: „Habe auch ich diesen Glaubenssatz?“ Falls ja, dann lautet die 2. Frage: „Limitiert oder blockiert mich dieser?“ Falls ja, dann nutze die unten beschriebene Anleitung um die Blockade zu lösen!

Hier gebe ich dir die 2 letzten Glaubenssätze-Beispiele:

  • Glaubenssatz #8: Die Berufung

Selbstständige und auch Angestellte denken: „Mein Beruf ist meine Berufung“. Sie denken oft um einiges kleiner als Unternehmer. Ein Unternehmer denkt sich „Meine Berufung ist etwas zu verändern, indem ich ein bedeutendes Unternehmen gründe, das ohne mich auskommt.“ Unternehmer wollen verändern, neu gestalten, inspirieren, vergrössern. Sie denken gross und müssen dafür nicht im Mittelpunkt stehen

  • Glaubenssatz #9: Die Komfortzone

Ein Selbstständiger sagt sich: „Da wo ich mich wohl fühle, bin ich am besten!“ Er verlässt die Komfortzone nicht. Unternehmer denken dagegen „Outside of the Box“. Sie sagen sich „Der Erfolg und Wachstum liegt dort, wo ich mich unwohl fühle“. Sie gehen Schritte, die vorher noch niemand gemacht hatte. Sie gehen Wege, die schwer und aufwendig erscheinen – weil sie dort Erfolg sehen.

Was meinst du zu den Glaubenssätzen? Kannst du die Liste noch ergänzen? Hast du einen Glaubenssatz entdeckt, den du lösen solltest?

Fragst du dich, warum du Glaubenssätze lösen solltest?

Nehmen wir das Beispiel von Teil 2: „Geld ist wichtiger als Zeit.“ Wenn du an neue Aufgaben heranschreitest würdest du in diesen Momenten jeweils immer mehr Zeit einsetzen, um Geld zu sparen. Leider haben wir alle jedoch nur 24h am Tag. Dein Wachstum wäre blockiert!

Glaubenssätze lösen:

Wie dir vielleicht auch schon aufgefallen ist, ist es sehr schwer Glaubenssätze zu lösen, da sie emotionale Erfahrungen sind und im Unterbewusstsein abgespeichert sind. Es ist aber möglich! Folge dieser Anleitung und es wird funktionieren:

Schritt 1 – Grundlage des Glaubenssatzes:

  1. Identifiziere einen Glaubenssatz! …wenn es dir schwer fällt, dann picke einen von den 9 beschriebenen, der dir am meisten Bauchschmerzen verursacht.
  2. Versuche deinen alten Glaubenssatz auseinander zu nehmen, indem du dich fragst:
    • Wie komme ich darauf, dass dieser Glaubenssatz stimmen könnte?
    • Welche Erfahrungen habe ich dazu gemacht?
    • Wer hatte dir das gesagt/ gelernt? Wo hattest du dies gesehen?

> finde mindestens 4-6 stützende Erfahrungen!

  1. Hinterfrage die Erfahrungen!
    • Sind diese Erfahrungen wirklich allgemeingültig?
    • Gibt es dazu auch Ausnahmen?
    • Wer hatte dir den Glaubenssatz gelernt? Hat er/sie das gleiche Ziel wie du?

Schritt 2 – Finde unterstützende Erfahrungen:

  1. Stelle dir eine Geschichte zusammen, die zeigt, dass du eine Situation auch anders angehen könntest. Diese Geschichte sollte dabei so gut wie möglich ausformuliert sein, dass du dich in sie hinein versetzen kannst. Diese liest du dir jetzt 4-6 Wochen jeweils einmal pro Tag durch und versuchst dich in sie hinein zu versetzen.

Was bringt das?

Das Gehirn lernt durch Erfahrungen. Füttere dein Gehirn mit „fiktiven“ Erfahrungen in möglichst vielen verschiedenen Formen. Versuche die Geschichten zusätzlich auch in die Realität umzusetzen. So kreierst du Referenz-Erfahrungen, die deinen bestehenden Glaubenssatz in Frage stellen. Du wirst aber schnell lernen, was es bedeutet anders zu denken und welche Chancen sich dabei bieten!

Du siehst: Es ist schwer und Zeitaufwändig Glaubenssätze zu lösen, aber es lohnt sich!

Hast du noch Fragen? Dann stelle sie mir gerne in den Kommentaren!

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