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Lerne Stress lieben!

Lerne Stress lieben

Stress scheint heutzutage schon fast eine Plage zu sein. Jeder leidet zeitweise darunter und Forscher sind sich einig, dass er ungesund ist. Da aber kaum jemand weiss, was Stress wirklich ist, entstehen falsche Meinungen und Mythen. Stress ist heutzutage verallgemeinert, der allgegenwärtige Sündenbock.

In meiner neuen Blog-Reihe „Lerne …  lieben!“ geht es darum, wie du dein Mindset auf das Unternehmertum vorbereiten kannst.

Folgende drei Meinungen über Stress, sind im Grunde genommen falsch:

  1. „Stress macht krank“

Um zu verstehen, warum Stress generell nicht krank macht, muss man verstehen wofür der Körper „Stresshormone“ überhaupt bildet. In der Entwicklungsgeschichte haben sich zwei Strategien bewährt: Kampf oder Flucht. Diese Reaktionen des Körpers, können nur ermöglicht werden, wenn der Organismus auf Höchstleistung eingestellt wird. Ein komplizierter Hormon – Ausschuss ermöglicht das (Wer mehr darüber erfahren möchte: www.netdoktor.ch).

Was passiert aber in der heutigen Zeit?

Unser Körper wird nicht mehr lebensgefährlich bedroht, sondern wir fürchten uns vielmehr um unsere Existenz in der Arbeitswelt oder im sozialen Leben. Abstrakte Dinge lösen in uns Ängste aus, die uns Stress machen. Das Problem dabei ist, dass wir die freigesetzte Energie nicht nutzen, da wir diese nicht in einer Flucht- oder Kampf-Reaktion ablassen können. Die Folge ist Dauerstress. Jederzeit in „Höchstleistung“ zu sein, zieht dann die „krank-machenden“ Funktionsstörungen mit sich, wie Bluthochdruck, erhöhte Herzfrequenz, erhöhter Blutzuckerspiegel, etc. = Zivilisationskrankheiten.

Es ist also eine Frage der Dosis: Wasser in normaler Dosis ist absolut gesund, Wasser in Überdosis ist tödlich. Genau gleich verhält es sich mit Stress.

  1. „Arbeiten produziert Stress“

Arbeit, oder auch sehr viel Arbeit, muss keineswegs Stress verursachen. Es gibt zwei Hilfsmittel wie du damit umgehen kannst, dass dir es nichts anhaben kann. Das erste Hilfsmittel ist, dass du mental entscheiden kannst, was Stress mit dir macht. Diese Botschaft ist sehr wichtig: Du alleine entscheidest, was dich stresst! Es sind nicht äussere Umstände, die Stress entstehen lassen, sondern wie du mit äusseren Umständen umgehst! Das zweite Hilfsmittel ist, dass du dich bei der Arbeit nur auf eine Sache aufs Mal konzentrieren musst. Leite deine ganze Konzentration auf eine einzige Sache! Wenn du dazu mehr Tipps wünschst, dann empfehle ich dir das Buch The one thing, von Gary Keller mit Jay Papasan“ zu lesen. (weitere Buchempfehlungen von mir findest du hier)

  1. „Stress sollte man vermeiden“

Leider ist auch diese Aussage nicht korrekt, denn Stress kann man nicht vermeiden. Akzeptiere ihn, lerne damit umzugehen und höre auf deinen Körper! Welche Anzeichen gibt es für Stress?

Es gibt zwei deutliche körperliche Anzeichen und viele nicht so deutliche. Die deutlichen sind, einerseits immer höher steigende Schultern und andererseits einen zusammengepressten Kiefer. Diese zwei Anzeichen kannst du mit bewussten Entspannungseinheiten leicht angehen: oft reicht eine gute Massage, eine Stunde Yoga oder Pilates zur Körperwahrnehmung oder bewusste Zeiten um in sich hinein zu hören.

Die nicht deutlichen Anzeichen sind die problematischen, da du diese nicht so schnell und effektiv angehen kannst. Darunter gehören Bluthochdruck, erhöhte Herzfrequenz, erhöhter Blutzuckerspiegel, reduzierte Körperabwehr wegen zu hohem Cortisol-Spiegel, etc. Solche Anzeichen kannst du oft nur mit einer Lebensveränderung angehen. – Ich habe es hinter mir und bin froh, dass ich mein Leben verändert habe.

Denke immer daran, dass Ruhe und Gelassenheit für deinen Körper Normalzustand wären. Nur der Geist neigt dazu, von Gedanke zu Gedanke zu springen. Nehme dir deswegen immer wieder Ruhezeiten für deinen Geist.

Inspiriert durch: Bodo Schäfer, Gesetze der Gewinner

3 Kommentare

  • Ein wertvoller Beitrag!

    Hast Du schon einmal von dem Unterschied zwischen Eustress und Distress gehört? Wenn man verliebt ist, wenn man einen neuen Job bekommt, wenn man in sein Traumhaus einzieht – in all diesen Situationen ist man auch “im Stress. Es handelt sich aber um den so genannten ‚guten‘ Stress. Sicher gibt es Studien, die auch das als Unsinn deklarieren. Aber: Sich in diese Situationen aktiv zu geben löst Wachstumsimpulse aus.

    Noch einen schönen Adventssonntag.

    Lion

    Antworten
    • Lieber Lion
      Danke für deinen wertvollen Hinweis! Das mit dem Eustress und Distress kommt mir gerade, dass ich das in meinem Studium hatte. Danke für das Update und ja: Solche Situationen auszunutzen, um Wachstumsimpulse zu erhalten macht natürlich Sinn!
      Viele Grüsse und auch dir einen schönen restlichen Adventssonntag!
      Aaron

      Antworten

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