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Was würdest du verlieren?

Worst-Case Szenario abschätzen

Worst-Case Szenario abschätzen

Im Juni 2017 wurde der Gedanke, dass ich was eigenes aufziehen möchte immer stärker. Ich konnte mein Verlangen meine Lebenszeit in eine Geschäftsidee zu stecken und ein eigenes Freiheitsbusiness aufzubauen nicht länger unterdrücken. Während dieser Zeit begleitete mich immer wieder folgende Frage:

Was würde ich verlieren?

Diese Frage fokussiert auf den größtmöglichen Verlust, den du eingehen würdest.

Umsetzen: Wenn du diese Frage für dich beantwortest, welche drei Antworten kommen dir in den Sinn? Notiere dir diese! (Zum notieren verwende ich ein separates Notizbuch, in das alle Ideen/ Gedanken/ wichtige Gespräche/ Affirmationen, etc. geschrieben werden.)

Schaue dir deine Antworten der Reihe nach an und beantworte folgende Fragen:

  1. Ist mein Bedenken durch äussere Faktoren bestimmt?
  2. Wen beeinflusse ich durch mein Handeln?
  3. Was ist das Worst-Case Szenario?

Ich gebe dir ein Beispiel:

Ein Bedenken das ich hatte bevor ich meinen Job kündigte war, dass mein „Status“ darunter leiden würde. Damit meine ich: Ich habe mich über sechs Jahre vom Praktikanten zum zweifachen Geschäftsleiter entwickelt. Dies hatte mir in den letzten Jahren viel Anerkennung in Verwandten-, Freundes- und Arbeitskreisen eingebracht. Nun begann ich die Fragen nacheinander abzufragen:

  • Ist mein Bedenken durch äussere Faktoren bestimmt? Ja! Ich bin versucht in das Gedankenmuster „Was könnten andere Leute über mich denken“ zu fallen.
  • Wen beeinflusse ich durch mein Handeln? In erster Linie mich selbst und dadurch mein Leben. (Da ich Single war gab es niemanden auf den ich Rücksicht nehmen musste).
  • Was ist das Worst-Case Szenario? Im schlimmsten Fall versuche ich mich selbstständig zu machen, scheitere daran und muss einen neuen Job suchen.

Wäre ich Familienvater gewesen hätte ich ganz andere Antworten erhalten und hätte meine Entscheidung den Job kurzerhand zu kündigen vielleicht anders angegangen. Aber auch in diesem Fall gibt es die Möglichkeit einen Weg zu ebnen um ein Freiheitsbusiness aufzubauen.

Anmerkung: Oft wird einem empfohlen positiv zu denken. Wie ihr seht benutze ich einen anderen Ansatz: Ich möchte mir den Risiken meines Handelns bewusst werden um abschätzen zu können ob es sich lohnt diese einzugehen.

Hier habe ich jetzt gleich zwei ToDo’s für dich:

  1. Besorge dir ein Notizbuch (oder eine App, wie z.B. Evernote) für Ideen/ Gedanken/ wichtige Gespräche/ Affirmationen, etc.. Was du schlussendlich notierst ist dir überlassen. Um ein Freiheitsbusiness aufzubauen ist ein solches unumgänglich, da du schnell Gedanken niederschreiben und „sichern“ kannst.
  2. Beantworte deine drei Antworten jeweils mit den drei Fragen. Was kommt raus? Was kannst du verlieren?

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